Verlag DeKiBarbara Krauß

 

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Barbara Krauß wurde am 19. Mai 1961 in Speyer geboren. Aufgewachsen in Dudenhofen, lebt und arbeitet die gelernte Diplom-Betriebswirtin (BA) heute als freie Schriftstellerin in Freisbach.

 

Begonnen mit Schreiben? So um 1984. Tausende Textseiten sind seither entstanden, Romane, Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichte, Theaterstücke. Veröffentlicht? Bisher wenig. Grund: „Das Stolpern über die eigenen Füße“, wie ich es gerne nenne. Anders gesagt: Perfektionismus. Anerzogen oder angeboren? Vermutlich beides.

Ein Science-Fiction-Roman liegt tief unten in meiner Schublade – was habe ich den einst geliebt! Ebenso: Ein Kriminalroman, vielfach verschickt an einschlägige Lektorate im deutschsprachigen Raum – ein gängiges Verfahren unter Autoren, wenn sie veröffentlichen wollen. Diesmal jedoch mit fatalen Folgen: Die Story wurde „aufgegriffen“ und erfolgreich verfilmt (der Pfälzer würde sagen: geklaut). Damals wollte ich aufhören zu schreiben.

Für die Literatur „gerettet“ hat mich, unwissentlich, Michael Krüger, Verleger des Carl Hanser Verlages (und einer meiner Lieblings-Autoren). Mit einem Telefonanruf an einem heißen Nachmittag im Juli 1994: Ich: Beim Gurken-Einmachen. Er: Begeistert von der Lektüre meines Manuskripts „Tita“, das er gerade in einem Zug durchgelesen hatte, weil er unbedingt wissen wollte, wie die Geschichte ausgeht. „Das ist ja ein ganz neuer Ton“, so Krüger. – Da wusste ich, ich bin auf dem richtigen Weg.

 

1997: Martha-Saalfeld-Förderpreis des Landes Rheinland-Pfalz für den Entwurf von „Vincent. Stationen eines Abschieds“. Damals dachte ich, ich könnte den Roman schnell beenden. Es hat ein paar Jahre gedauert – weil mein Tag auch nur 24 Stunden hat.

2003: Die Begegnung mit Detlef Kirschnick, dem wohl begeisterungsfähigsten Verleger, den ich kenne.

2005: Nach mehrmaligem Überarbeiten: Das fertige Roman-Manuskript. Diesmal nicht mehr „in alle Welt“ versandt, sondern nur noch ein einziges Mal angeboten: DeKi in Herxheim. Von dort, nach drei Monaten, die Zusage: Das machen wir zusammen.

2007: Eine Sammlung von Kurzgeschichten, Erzählungen, Gedichten: Das Beste aus über 20 Jahren Schreiben.

 

Literatur? Muss Spaß machen! Unterhalten, aufrütteln. Darf neue Perspektiven eröffnen. Darf alles, nur nicht langweilen. Das gilt auch für die Präsentation von Literatur. Darum aktuell in „Sommer und längere Geschichten“ auch einmal Szenisches: Die ursprüngliche Idee zu einer Kurzgeschichte, umgewandelt in einen Monolog.

Lassen Sie sich überraschen!

 

Wie geht es weiter? Vielleicht mit Lokal-Historischem. Vielleicht auch mit der Überarbeitung von „Tita“ – den Weg aus der Schublade auf meinen Schreibtisch hat das 13 Jahre alte Manuskript jedenfalls schon gefunden.

 

© Das Autorenfoto sowie das Coverfoto stammen von Klaus Landry

 


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